Schrunden sind als vergleichsweise schmale und spaltförmige Risse der Haut zu verstehen, welche sich durch alle Schichten der Epidermis ziehen und diese dabei durchtrennen. Solcherlei Risse häufig Fersenrisse sind nicht nur unter der Bezeichnung Schrunden bekannt, sondern auch als sogenannte Rhagaden oder – sofern sie die Schleimhäute betreffen – Fissuren. In Erscheinung treten Schrunden an den verschiedensten Körperregionen: Anders als zumeist angenommen können sie sich nicht nur an den Füßen, sondern auch am Darm, am After oder an den Mundwinkeln zeigen und sind hinsichtlich ihres Erscheinungsortes nicht näher spezifiziert.
Da Schrunden allerdings an Mund und Fuß besonders häufig auftreten, werden sie im allgemeinen Sprachgebrauch auch zumeist diesen Körperpartien zugeordnet. Einen Sonderfall bilden die Schrunden an der Brust oder den Brustwarzen, die in der Regel als Folge des Stillens auftreten.
Am häufigsten jedoch sind Schrunden an den Füssen, und das Unwohlsein der Füße ist ein weitverbreitetes Problem: Schätzungen zufolge leiden beispielsweise rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland unter Fußpilz.
Treten Symptome wie etwa ein Brennen oder Jucken auf, so keimt schnell der Verdacht auf eine Pilzerkrankung auf – nicht immer aber ist diese auch wirklich ursächlich für die auftretenden Beschwerden. Vielmehr können ein etwaiges Jucken oder gar Schmerzen insbesondere in den Sommermonaten oder in einem wärmeren Klima häufig auf Schrunden zurückgeführt werden.
Auch Schrunden sind weit verbreitet und werden anfänglich kaum bemerkt. Im Falle einer Nichtbehandlung können durch Schrunden durchaus ernsthafte Beschwerden auftreten.